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Juli 2026

In diesem Artikel werden die wesentlichen Funktionserweiterungen in JustPerform v26.07 beschrieben.

Verbesserungen beim Import von Transaktionstabellen – Spaltenauswahl ermöglichen

Der Import von Transaktionstabellen erfolgt nun schneller und flexibler, wodurch häufige Probleme bei der Masseneingabe von Daten beseitigt werden.

Flexible Spaltenzuordnung über das Bleistift-Symbol

Benutzer müssen den Import nicht mehr neu starten, wenn die Spalten in der falschen Reihenfolge sind. Klicken Sie auf eine beliebige Zelle und verwenden Sie das Stiftsymbol, um sie sofort einer anderen Dimension oder Kennzahl zuzuordnen. So sparen Sie Zeit und reduzieren die Anzahl der erneuten Importvorgänge.

Startzelle für benutzerdefinierte Daten

Dateien mit Kopfzeilen, Metadatenzeilen oder führenden Leerzeichen können nun direkt importiert werden, ohne dass eine manuelle Bereinigung erforderlich ist. Legen Sie eine benutzerdefinierte Startzelle für die Daten fest, um unerwünschte Zeilen und Spalten zu überspringen und so die Vorbereitungszeit für die Datei zu verkürzen.

Unterstützung für CSV- und Excel-Import

Benutzer können nun sowohl CSV- als auch Excel-Dateien beliebig importieren, wodurch Arbeitsabläufe zur Formatkonvertierung entfallen.

Automatische Behandlung von Duplikaten

Beim Importvorgang wird automatisch die Strategie der Zieltabelle zum Umgang mit Duplikaten angewendet (letzten Wert beibehalten, alle Datensätze aggregieren oder Duplikate ablehnen), wodurch sichergestellt wird, dass die importierten Datensätze ohne manuellen Eingriff den Duplikatrichtlinien der Tabelle entsprechen.

Verbesserte Fehlerbehandlung und Beibehaltung der Fensterbereiche

Teilweise Importe werden als « Warnung » (anstelle von « Fehler ») protokolliert, wobei die Fehlerdetails zur schnelleren Fehlerbehebung erhalten bleiben. Der Importbereich bleibt über mehrere Sitzungen hinweg geöffnet, sodass Benutzer Zuordnungen verfeinern und Duplikat-Einstellungen anpassen können, ohne den Fortschritt zu verlieren.

Weitere Informationen finden Sie unter « Import von Transaktionstabellen »: Artikel « Spaltenauswahl in Transaktionen -- Tabellen zulassen ».

Neuer Knoten in der Transaktionstabelle zum Schreiben der Kategorie

Workflows können nun den gesamten Datenkreislauf schließen. Die Nutzer sind nicht mehr darauf beschränkt, Daten in Sheets und Master Data zurückzuschreiben -- Transaktionstabellen sind nun ein vollwertiges Schreibziel, wodurch komplexe Datenpipelines vollständig innerhalb von JustPerform realisiert werden können.

Schreibknoten und Konfiguration

Benutzer können eine beliebige Transaktionstabelle als Schreibziel auswählen und diese mit einer kompatiblen Datenquelle (SQL, Leseknoten, Mapping) verknüpfen, wodurch die Abdeckung der Schreibpfade vervollständigt wird, die bisher nur für Tabellen und Stammdaten verfügbar war.

Intelligente Erkennung und Behandlung von Duplikaten

Der Schreibknoten erkennt die Duplikatsrichtlinie der Zieltabelle und schränkt die verfügbaren Bearbeitungsoptionen während der Konfiguration auf intelligente Weise ein. Wenn das Ziel Duplikate zulässt, steht nur die Option « Alle Datensätze einfügen » zur Verfügung. Wenn Duplikate deaktiviert sind, bietet das System nur die entsprechenden Methoden an -- letzten Wert beibehalten, alle Datensätze aggregieren oder Duplikate ablehnen --, wodurch sichergestellt wird, dass die Konfiguration stets den Richtlinien der Zieltabelle entspricht, ohne dass es zu Benutzerfehlern kommt.

Vollständiger Prüfpfad für die Datenherkunft

Der Schreibvorgang bietet nun vollständige Transparenz: Eine Ausgabevorschau zeigt die transformierten Daten nach der Duplikatsbehandlung an, und ein Prüfprotokoll erfasst die verwendete Methode zur Duplikatsbehandlung sowie die Zeilenanzahlen für jeden Pfad (geschrieben/übersprungen/aggregiert/abgelehnt), sodass Administratoren die Datenintegrität überprüfen und Fehler bei Schreibvorgängen beheben können.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel « Arbeiten mit Schreibknoten » unter « Konfigurieren des Tabellenknotens ».

Erweiterungen am « File Reader »-Knoten

Der Dateireader ermöglicht nun eine präzise Steuerung darüber, wo in Excel- und CSV-Dateien die Kopfzeilen und Daten beginnen. Workflow-Autoren können nun separate Positionen für Kopfzeilen und Daten festlegen, wodurch Fehler vermieden werden, wenn Dateien Metadatenzeilen oder Kopfzeilen an nicht standardmäßigen Positionen enthalten.

Konfiguration der Startzelle für die Kopfzeile und der Startzelle für die Daten

Benutzer müssen Dateien vor dem Import nicht mehr manuell anpassen -- mit dem « File Reader »-Knoten können Sie nun genau festlegen, wo die Kopfzeile und der Datenbereich beginnen. Dadurch werden Fehler aus Dateien vermieden, die führende Zeilen, Metadaten oder nicht standardmäßige Layouts enthalten. Der Knoten bindet die CSV-Kopfzeilen automatisch an Zeile 1, während die Datenposition flexibel bleibt. Die Spaltenerkennung wird bei jeder Änderung dieser Positionen aktualisiert, wodurch sichergestellt wird, dass nachgelagerte Zuordnungen synchron bleiben.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel « Arbeiten mit Leseknoten » unter « Konfigurieren des Dateileserknotens ».

Erweiterungen am Knoten « Datei-Upload »: Unterstützung für Excel-Dateien

Benutzer müssen Excel-Dateien vor dem Hochladen nicht mehr in das CSV-Format konvertieren -- der Knoten « Datei-Upload » akzeptiert nun beide Formate, was die Dateiverarbeitung vereinfacht und einen zusätzlichen manuellen Schritt im Import-Workflow überflüssig macht.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel « Arbeiten mit Lese-Knoten » unter « Konfigurieren des Datei-Upload-Knotens ».

Verbesserungen am Workflow: Automatische Beendigung von lang laufenden Aufträgen

Systemadministratoren können auf der Ebene der Instanzeinstellungen ein Zeitlimit für Jobs festlegen (Standard: 5 Stunden), wodurch jede Workflow-Ausführung, die diese Dauer überschreitet, automatisch beendet wird. So werden die Systemressourcen unternehmensweit vor ausufernden Aufträgen geschützt, ohne dass eine Konfiguration für jeden einzelnen Workflow erforderlich ist.

Verbesserungen bei den Meldungen zur Workflow-Ausführung und bei der Metrik-Prüfung

Die Nutzer müssen nicht mehr raten, was sich an ihren Daten geändert hat. Ausführungsmeldungen pro Knoten zeigen genau an, welche Knoten erfolgreich waren und welche fehlgeschlagen sind, und ein neuer Abschnitt « Metric Audit Info » listet alle aktualisierten Metriken (mit Zeilenanzahlen) auf. Dadurch erhalten Benutzer einen vollständigen Überblick über die Abläufe ihres Workflows, was die Fehlerbehebung erheblich beschleunigt.

Erweiterungen bei Journalen

Die Masseneingabe von Journalbuchungen erfolgt nun schneller und ist weniger fehleranfällig. Benutzer können Mitglieds-IDs direkt einfügen oder importieren, ohne dass Validierungsfehler auftreten oder eine manuelle Neueingabe erforderlich ist.

Lösung für das Problem beim Kopieren und Einfügen der Mitglieds-ID

Benutzer können nun eine Mitglieds-ID direkt in eine Zelle des Journals einfügen, die beim Speichern sofort aufgelöst wird. Dadurch verkürzt sich der Zeitaufwand für die Dateneingabe von mehreren Klicks (Suche nach dem Mitglied im Dropdown-Menü) auf einen einzigen Vorgang: Einfügen und Speichern. Der Fehler « Ungültige Mitglieder in Einzelposten » tritt nicht mehr auf, wenn IDs anstelle der vollständigen Mitgliedernamen verwendet werden.

Journal-Daten mit Mitglieder-ID-Auflösung importieren

Beim Importieren von Journal-Massendaten aus Excel oder CSV werden numerische Mitglieds-IDs nun automatisch den richtigen Mitgliedern zugeordnet, wodurch der frustrierende Validierungsfehler « Ungültige Mitglieder » entfällt, der eine erneute Eingabe erforderlich machte. Zahlen bleiben Zahlen (1001000 bleibt 1001000 und wird nicht zu 1.001.000), wodurch der Import zuverlässig und schnell erfolgt.

Verbesserungen bei « Conversations »

Die Zusammenarbeit im Team funktioniert nun in jeder Sprache und mit Sicherheitsvorkehrungen. Diagrammdiskussionen, KI-Steuerung und Lokalisierung machen « Conversations » leistungsfähiger und sicherer für den Einsatz in Unternehmen.

Vollständige Lokalisierung

Globale Teams können nun Gespräche auf Französisch, Deutsch und in anderen Sprachen führen. Die Benutzeroberfläche von « Conversations » ist übersetzt, sodass auch Nicht-Englischsprachige ohne Sprachbarrieren zusammenarbeiten können und « Conversations » für internationale Teams zugänglich ist.

Umleitung von « Doc Assist » in ISW-integrierte Arbeitsbereiche

Über das schwebende « Doc Assist »-Symbol lassen sich nun direkt « Conversations » öffnen. Dadurch wird die Verwechslung zwischen zwei separaten Diskussionswerkzeugen vermieden und die gesamte Teamkommunikation an einem Ort gebündelt.

KI-basierte Zugriffskontrolle für Lineos Chat

Unternehmen, die Bedenken hinsichtlich sensibler Daten in KI-Systemen haben, können nun Lineos AI pro Arbeitsbereich deaktivieren, während die Team-Konversationen weiterhin uneingeschränkt funktionieren. Dadurch erhalten Administratoren die Möglichkeit, « Conversations » in eingeschränkten Umgebungen ohne Einsatz von KI zu nutzen.

Gespräche über Diagrammelemente anstoßen

Die Nutzer müssen nicht mehr zu Diskussionen auf Zellenebene wechseln, um die Erkenntnisse aus den Diagrammen zu analysieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Diagrammelement, um einen Thread mit automatischer Kontexterfassung (Elementwert oder gesamtes Diagramm) zu öffnen. Dies ermöglicht eine detaillierte Analyse und Diskussion auf Diagrammebene, ohne die visuelle Darstellung verlassen zu müssen.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel « Conversations ».

Einheitliche Dezimalformatierung bei Importen

Einheitliche Dezimalformatierung in der Importvorschau

In den Import-Vorschauen werden Kennzahlen nun einheitlich dargestellt, wodurch die verwirrende Darstellung beseitigt wird, bei der in der ersten Zeile eine Dezimalstelle angezeigt wird, während die nachfolgenden Zeilen eine andere Formatierung aufweisen. Diese Übereinstimmung mit dem tatsächlichen Blattformat gibt den Benutzern die Gewissheit, dass das, was sie in der Vorschau sehen, mit dem übereinstimmt, was importiert wird.

Azure Active Directory Service Principal-Authentifizierung für MS SQL-Verbindungen

Viele Organisationen sichern ihre MS SQL-Datenbanken mithilfe der Azure Active Directory (AAD) Service Principal-Authentifizierung, anstatt der standardmäßigen SQL Server-Anmeldedaten. JustPerform unterstützt nun zusätzlich zur vorhandenen SQL Server-Authentifizierung (Benutzername/Passwort) auch die AAD Service Principal-Authentifizierung.

Um diese Funktion zu aktivieren, können Benutzer das vorhandene Feld « Parameter » im Bereich « Verbindungen » nutzen, das bereits für OData- und SAML-Konfigurationen verwendet wird, um zusätzliche JDBC-Verbindungsparameter zu übergeben. Die AAD Service Principal-Authentifizierung kann durch Hinzufügen des folgenden Parameters aktiviert werden:

authentication=ActiveDirectoryServicePrincipal

Diese Verbesserung ermöglicht sicherere MS SQL-Verbindungen und hilft Organisationen, höhere Sicherheitsstandards und Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

Erweiterte Dimensionsauswahl in den automatischen Zuordnungsstandardregeln

Beim Erstellen von automatischen Zuordnungsstandardregeln können Benutzer nun aus allen verfügbaren Blatdimensionen für Ein- und Ausgang auswählen, anstatt sich auf die folgenden drei Dimensionen zu beschränken:

  • Audit ID

  • Kontenplan

  • Flow-Liste

Unterhalb des Abschnitts « Eingabe » wurde eine Option « Update-Liste » hinzugefügt, die alle aktiven Dimensionen im Blatt zur Auswahl anzeigt. Dimensionen, die aus der Update-Liste ausgewählt werden, werden automatisch zu beiden Abschnitten « Eingabe » und « Ausgabe » hinzugefügt.

Diese Verbesserung bietet mehr Flexibilität und verbesserte Effizienz, wodurch das Produkt komplexere Zuordnungsszenarien bewältigen kann.

Währungsumrechnung wird nun bei Eingabeänderungen für Planungsblätter ausgelöst

Zuvor funktionierte die Festlegung der Währungsumrechnungsaktion auf « Bei Eingabeänderung » nur auf Konsolidierungsblättern. Auf Planungsblättern hatte diese Einstellung keine Auswirkung, und Benutzer mussten die Umrechnung « Bei Bedarf » manuell ausführen.

Mit dieser Veröffentlichung funktioniert « Bei Eingabeänderung » nun auch auf Planungsblättern. Wenn diese Option aktiviert ist, wird durch Eingeben, Bearbeiten oder Löschen eines Werts automatisch die Währungsumrechnung ausgelöst und das umgerechnete Ergebnis bereitgestellt, ohne die Einstellungen zu ändern oder « Ausführen » manuell zu aktivieren.

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Der umgerechnete Wert wird nun automatisch aktualisiert, wenn sich eine Eingabe ändert, über einzelne oder mehrere Zeilen hinweg, auf Konsolidierungs- und Planungsblättern. Bei den Umrechnungen werden dieselben verwalteten Wechselkurse wie bei « Bei Bedarf » verwendet, und es werden identische Ergebnisse erzielt. Die Währungsumrechnung « Bei Bedarf » bleibt unverändert und funktioniert weiterhin genau wie zuvor.

Validierung von Systemelement-Mitgliedern beim Journal-Import

JustPerform validiert nun Systemelement-Mitglieder beim Importieren von Journalen. Wenn Systemelement-Daten ungültig sind oder nicht vorhanden sind, wird der Import blockiert und eine Zusammenfassung des Hochladens angezeigt, die die Ursache des Fehlers erklärt und Sie zur Protokolldatei für Details zu ungültigen Mitgliedern leitet.

Wichtige Vorteile

  • Verbesserte Datenintegrität

    Stellt sicher, dass nur gültige Dimensionsdaten in das System gelangen, was das Risiko beschädigter oder inkonsistenter Datensätze verringert.

  • Schnellere Fehlererkennung

    Ungültige Dimensionsdaten werden sofort beim Import erkannt, sodass Benutzer Fehler schnell identifizieren und beheben können.

  • Klare Fehlerangabe

    Die Zusammenfassung des Hochladens erklärt den Fehler und leitet Benutzer zur Protokolldatei, was die Identifizierung und Behebung ungültiger Mitglieder vereinfacht.

  • Verhinderung ungültiger Importe

    Blockiert Importe mit ungültigen Dimensionsdaten und schützt so die Zuverlässigkeit Ihrer Berichte.

Systemdimensionen

Die folgenden Systemdimensionen werden validiert:

  • Audit ID

  • Flow

  • Konto

  • Szenario

  • Währung

  • Entität

  • Zeit

  • Kategorie

Validierung der Auswahl von Gruppe, Zeit und Szenario vor der Gruppenkonsolidierung

JustPerform validiert nun die Felder « Szenario », « Zeit » und « Gruppen » vor der Ausführung einer Gruppenkonsolidierungsaktion, die von einem Blatt, einer Aufgabe, einem Formularberechnungsknopf oder einer Speicheraktion in « Process » ausgelöst wird. Wenn eines dieser Felder leer oder ungültig ist, wird die Aktion blockiert und die folgende Fehlermeldung wird angezeigt:

« Alle Auswahlen erforderlich. Bitte wählen Sie aus, um fortzufahren. »

Dies verhindert, dass Konsolidierung unbeabsichtigt mit einem unvollständigen oder unbeabsichtigten Umfang ausgeführt wird, was das Risiko fehlerhafter Ergebnisse, Datenbeschädigungen und die Notwendigkeit kostspieliger Korrektionen verringert.

Darüber hinaus werden die Daten der Eingabewährung (LC) vom Backend nie während der Ausführung einer Konsolidierungsregel gelöscht, außer bei der Validierung von Multi-Calculation-Aufgaben, die von einer Aufgabe oder einem Berechnungsknopf ausgelöst werden, um vor irreversiblem Datenverlust zu schützen.

Im Juli 2026 behobene Probleme

Problem

Lösung

Beim Aufgabentyp « API Connect » werden für Dimensionen, bei denen die Option « Benutzerauswahl aktivieren » aktiviert ist, keine Symbole zur Filterauswahl und keine Schaltfläche « Ausführen » angezeigt.

Auswahlfilter und die Schaltfläche « Ausführen » werden nun bei API Connect-Aufgaben korrekt angezeigt; Benutzer können die Datenübermittlung zur Laufzeit nach den gewünschten Dimensionen eingrenzen.

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